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Landesregierung ignoriert Möglichkeiten der Taktverdichtung auf der Bahnlinie zwischen Rathenow und Berlin

Der havelländische Landtagsabgeordnete Christian Görke kritisiert die Entscheidung der Landesregierung, die geforderte Verlängerung der RB 13 von Berlin – Jungfernheide nach Wustermark bis Rathenow nicht beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zu bestellen:

Entgegen den berechtigten Erwartungen der Menschen aus dem Westhavelland hat die Landesregierung die Verlängerung der RB 13 von Berlin-Jungfernheide über Wustermark bis nach Rathenow und damit eine Taktverdichtung zwischen Rathenow und Berlin zu den Berufsverkehrszeiten nicht beim VBB für den kommenden Fahrplanwechsel im Dezember bestellt.

„Diese Entscheidung ist geprägt von Arroganz gegenüber den Berufspendlern und anderen Fahrgästen aus der Region Westhavelland. Während auf anderen Linien ein 20-Minuten-Takt bedient bzw. vorbereitet wird, bleibt den Reisenden aus dem Westhavelland von Rathenow über Nennhausen bis Buschow selbst ein Halbstunden-Takt in den Hauptverkehrszeiten weiterhin vorenthalten“, kritisiert Christian Görke.

Das sei völlig unverständlich auch vor dem Hintergrund, dass bestehende Hürden für eine Taktverdichtung in den letzten Monaten aus dem Weg geräumt werden konnten, so der Parlamentarier.  Er verweist u.a. darauf, dass in den letzten Monaten durch die DB Netz freie Zeitfenster für die Nutzung des Streckenabschnittes zwischen Rathenow und Wustermark ebenso gefunden wurden wie zusätzliche Waggonkapazitäten. Und auch am fehlenden Geld könne es nicht liegen. Die Kenia-Koalition will sich in Jahresfrist ein zusätzliches Budget von rund 5,9 Milliarden Euro durch Kreditaufnahmen und Sondervermögen schaffen, während die Kosten für die Verlängerung der RB 13 von Berlin-Jungfernheide nach Wustermark bis Rathenow lediglich mit 750 000 Euro pro Jahr zu Buche schlagen, so Landtagsabgeordnete.

„Ich frage mich allen Ernstes, wie man mit dieser stümperhaften Verkehrspolitik eine Verkehrswende in Brandenburg erreichen möchte. Ich fordere die Landesregierung auf, diese Fehlentscheidung umgehend zu korrigieren und die Taktverdichtung zwischen Berlin und Rathenow unverzüglich beim VBB zu bestellen, damit sich ab Dezember fahrplanwirksam werden kann “, so Görke.


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Ihr Christian Görke

 

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