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Christian Görke zum Landesvorsitzenden gewählt
102 Delegierte des Landesparteitages votierten für den neuen Parteivorsitzenden
Der neue Landesvorsitzende Christian Görke erhielt von seinem Vorgänger Stefan Ludwig (r.) ein Steuerrad sowie ein Trikot mit der Aufschrift "Kapitän".

Auf der 1. Tagung des 4. Landesparteitages in Potsdam wurde Christian Görke zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Brandenburgs Finanzminister erhielt 77,27 Prozent der 132 abgegebenen Stimmen: 102 Ja-Stimmen, 18 Nein-Stimmen und zwölf Enthaltungen. Aus der Hand seines Vorgängers Stefan Ludwig erhielt Görke das Steuerrad. „Vielen Dank für das Vertrauen“, erklärte Görke, der die Delegierten noch einmal zur Mitarbeit aufforderte. Zudem erhielt der Sportlehrer ein rotes Trikot mit der Nummer 1. Der Kapitänswechsel ist vollzogen!

"Das Match ist eröffnet. Wir kommen!"
Christian Görke führt Landesliste der Linken zur Landtagswahl 2014 an
Aus den Händen von Diana Golze erhielt der Spitzenkandidat der Linken einen Volleyball. Der Aufschlag von Christian Görke ist gelungen!

Mit Christian Görke als Spitzenkandidat geht DIE LINKE. Brandenburg in die Landtagswahl am 14. September 2014. Auf der VertreterInnenversammlung im Potsdamer Kongresshotel erzielte Brandenburgs Finanzminister ein sehr überzeugendes Votum.

86,7 Prozent der VertreterInnen wählten Görke am Freitagabend zur Nummer 1 der Landesliste. 105 Stimmen wurden abgegeben. Görke erhielt 91 Ja-Stimmen, neun Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen.

"Das Match ist eröffnet. Wir kommen!", erklärte Christian Görke nach seiner Wahl unter großem Beifall.

Fischburger aus dem Havelland
Christian Görke unterstützte HavelArt-Initiative auf der Grünen Woche
Gemeinsam mit Olaf Lücke (l.), Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Brandenburg, unterstützte Christian Görke die haveländischen Akteure des Netzwerkes HavelArt bei der Zubereitung von Fischburgern.

Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke nahm am Havelland-Tag (18.1.2014) auf der Grünen Woche in Berlin an einer Kochaktion des Netzwerkes „Havel Art“ teil. Gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) Brandenburg, Olaf Lücke, unterstützte der Parlamentarier die Akteure des Netzwerkes „Havel Art“ bei der Zubereitung eines neuen, kreativen Produktes - dem Fischburger - aus dem Havelland.

Zum havelländischen Netzwerk gehören die Köche Sebastian Crakau (Restaurant „Klabautermann“, Steckelsdorf), Robert Götze (Restaurant „Harlekin“, Rathenow), Daniel Könitz (Restaurant „Zum Alten Hafen“, Rathenow), der Rathenower Bäcker- und Konditormeister Ingo Möhring und Fischer Wolfgang Schröder aus Strodehne.

„Regionale Produkte müssen in der regionalen Gastronomie, aber auch in der Region Berlin-Brandenburg wirksamer vermarktet werden. Deshalb unterstütze ich die Initiative des regionalen Netzwerkes „Havel Art“ sehr gern“, so Christian Görke.

Weihnachtsgeschenke für Kinder von Asylbewerbern

Christian Görke besuchte das Rathenower Asylbewerberheim

Christian Görke beim Besuch im Rathenower Asylbewerberheim.

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke besuchte kurz vor Weihnachten das Asylbewerberheim in Rathenow. Im Gepäck hatte er Weihnachtsgeschenke für Mädchen und Jungen, die mit ihren Eltern im Rathenower Heim leben. Auch in anderen Asylbewerberheimen verteilten Abgeordnete der Linksfraktion Präsente an Mädchen und Jungen.

In Rathenow freuten sich die Kinder über Plüschtiere, Puzzles, Modellautos und andere Geschenke. Im Rathenower Asylbewerberheim leben Flüchtlinge aus 24 Ländern. Ein Großteil von ihnen stammen aus Afghanistan. Deshalb übersetzte die elfjährige Amosa die Weihnachtsgrüße des Linkspolitikers ins Persische.

Christian Görke mit Jürgen Sachet (l.), Leiter der Rathenower Polizeiwache, und dem Stadtverordneten Karl-Reinhold Granzow (r.)
Im Rathenower Obdachlosenheim übergab Christian Görke Süßigkeiten und Kafee für dieWeihnachtsfeier.
Im Frauenhaus verteilte der Rathenower Abgeordnete Weihnachtsmänner für die Teilnehmerinnen der Kaffeerunde.

Weihnachtliche Aufmerksamkeiten für Diensthabene und Bedürftige

Polizeiwache, Obdachlosenheim und Frauenhaus

Auch in diesem Jahr besuchte der Landtagsabgeordnete Christian Görke Behörden und Einrichtungen, um weihnachtliche Aufmerksamkeiten zu verteilen. In der Rathenower Polizeiwache dankte er den Beamten für ihren Einsatz im zu Ende gehenden Jahr.

Mit dem Leiter der Polizeiwache, Jürgen Sachet, erörterte er die aktuellen Herausforderungen der Polizeiarbeit und informierte sich über die konkrete Situation in Rathenow.

Anschließend übergab Christian Görke im Rathenower Obdachlosenheim Süßigkeiten, Gebäck und Kaffee für die Weihnachtsfeier. Über die Feiertage leben 22 Personen in dieser Einrichtung.

Im Frauenhaus sprach Christian Görke mit der Leiterin Catrin Seeger. Sie berichtete, dass in diesem Jahr insbesondere viele Frauen aus Berlin in der Rathenower Einrichtung eine sichere Zuflucht vor häuslicher Gewalt gefunden haben. Als grundsätzliches Problem nannte sie die chronische Unterfinanzierung der Einrichtung.

Beispielsweise wäre eine Stelle für die Betreuung von Kindern im Frauenhaus notwendig, so Catrin Seeger. Oftmals seien die Kinder, die mit ihren Müttern ins Frauenhaus kommen, infolge von familiären Konflikten traumatisiert. Doch dafür reicht das Budget der Einrichtung nicht aus.

Kürzlich hatte eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten das Rathenower Frauenhaus besucht.  Auch gegenüber den Bundespolitikern hat Catrin Seeger ein finanzielles Engagement des Bundes angemahnt.

Bisher wird die Arbeit des Frauenhauses vor allem aus Landes- und Kreismitteln finanziert. Auch die Stadt Rathenow leistet einen finanziellen Beitrag. Aber längst nicht alle Kommunen aus dem Havelland folgen diesem Beispiel.

Christian Görke verteilte Schoko-Weihnachtsmänner für die Kinder und ihre Mütter, die im Frauenhaus das diesjährige Weihnachtsfest verbringen.

 

Biberdämme behindern den Wasserabfluss

Christian Görke lud zum Vor-Ort-Termin am Riesenbruchgraben in Semlin

Vor Ort am Riesenbruchgraben.
Im Mittelpunkt des Interesses: ein Stau

Welche Rolle spielt der Riesenbruchgraben für den Grundwasserstand im Nordosten von Rathenow? Und wie wirken sich Biberdämme, die den Abfluss des Wassers behindern, auf die aktuelle Situation aus? Dies waren zwei Fragen, die beim Vor-Ort-Termin am Riesenbruchgraben in Semlin, zu der Christian Görke, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, eingeladen hatte, erörtert wurden.

Vertreter der Rathenower Bürgerinitiative gegen Grundhochwasser kritisieren, dass nicht alle Biberdämme am Riesenbruchgraben entfernt werden dürfen. Die Dämme behindern die Entwässerungsfunktion und verschärfen damit die Gefahr des Grundhochwassers für den Nordosten Rathenows, so die Einschäzung von Rolf Ursinus von der Bürgerinitiative.

Kürzlich fand eine Grabenschau am Riesenbruchgraben statt. Im Ergebnis wurde von der Unteren Naturschutzbehörde festgestellt, dass an zwei Biberdämmen der Abfluss weiterhin gewährleistet sei. Für zwei weitere Biberdämme wurde festgestelt, dass diese geöffnet werden können.

Henning Kellner, Umwelt-Dezernent der Kreisverwaltung Havelland, der neben der Rathenower Bundestagsabgeordneten Diana Golze, Dr. Hans-Jürgen Lemler, Erster Beigeordneter der Stadt Rathenow, und Winfried Rall, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbandes "Untere Havel" sowie Mitglieder der Bürgerinitiative am Vor-Ort-Termin teilnahmen, erläuterte ein Schreiben des Landesumweltamtes. Nach Einschätzung der Behörde sind die Staue im Riesenbruchgraben nicht die Ursache für Kellervernässungen in der Waldsiedlung, in der Baumsiedlung und in Rathenow-Ost. Dies sei hydrodynamisch unmöglich.

Erst wenn dieser Zusammenhang nachgewiesen werden kann, ist es möglich, bestimmte Maßnahmen zur Entfernung der Biberdämme nach Genehmigung durchzuführen bzw. die geschützten Biber zu vertreiben bzw. notfalls zu töten.

In diesem Zusammenhang verwies Christian Görke darauf, dass die Landesregierung zurzeit an einer neuen Biberverordnung arbeitet. Danach soll künftig ein landesweit einheitliches Vorgehen geregelt werden und die Landkreise ermächtigen, per Allgemeinverfügung geeignete Maßnahmen zur Schadensabwehr gegen Biber ohne einzelne artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigungen durchzuführen. So soll es in besonders gefährdeten Gebieten möglich sein, nicht besetzte Biberburgen zu beseitigen, Biber zu fangen bzw. in Einzelfällen auch zu töten. Die neue Biberverordnung sei auch deshalb notwendig, weil der streng geschützte Biber sich in den letzten Jahren in Brandenburg stark vermehrt habe.

Im Ergebnis des Vor-Ort-Termins soll nun geprüft werden, ein Gutachten zu erstellen, das den Zusammenhang zwischen der Anstauung des Wassers im Riesenbruchgraben und der hohen Grundwasserstände im Nordosten Rathenows aufzeigt. Des Weiteren werde die Stadt Rathenow dokumentieren, welche konkreten Schäden durch das Grundhochwasser im Stadtwald entstehen.

Süße Nikolaus-Überraschungen

Christian Görke besuchte Rathenower Seniorenpark "Stadtforst"

Christian Görke verteilt Schokoladen-Weihnachtsmänner an Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenparks Stadtforst.

Der Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke überraschte am Mittwoch die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnbereichs C2 im Haus "Wiesengrund" des Rathenower Seniorenparks "Stadtforst" mit einer süßen Überraschung anlässlich des Nikolaus-Tages und dankte den Pflegekräften für ihre engagierte Arbeit.

Görke hatte im September dieses Jahres ein Kurzpraktikum im Seniorenpark "Stadtforst" absolviert, um einen unmittelbaren Einblick in die Altenpflege zu erhalten. Wie bereits bei seinem Besuch vor zehn Wochen sprach er das Problem der angemessenen Entlohnung des Pflegepersonals an. "Gute Pflege muss auch gut bezahlt werden. Deshalb benötigen wir eine grundlegende und umfassende Reform der Pflegeversicherung", so der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg. Leider seien diesbezügliche Aussagen im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD auf Bundesebene nicht zielführend.

 

Regionale Produkte regional besser vermarkten

Christian Görke lud zum Gespräch zur besseren Regionalvermarktung ein

Fischer Wolfgang Schröder (2.v.r.) präsentiert Christian Görke (l.) und Olaf Lücke, DEHOGA-Hauptgeschäftsführer (2.l.) ein grätenfreies Brassenfilet.

Regionale Produkte besser regional zu vermarkten, das war das Anliegen einer Gesprächsrunde, zu der der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Brandenburg (DEHOGA), Olaf Lücke, ins Westhavelland eingeladen hatte.

Die Gesprächsrunde fand in Strodehne bei Fischer Wolfgang Schröder statt, der seit Jahren bemüht ist, Zander, Hecht, Barsch, aber auch Brassen und Plötzen sowie andere Fische aus den havelländischen Gewässern in der Region zu vermarkten. Dass Weißfisch nicht so häufig auf den Speisekarten der Region steht, ist auch darauf zurückzuführen, dass es für die Gastwirte und Köche einfacher ist, tiefgefrorenen Seefisch zu verarbeiten. Deshalb bot Fischer Schröder an, interessierten Gastwirten und deren Mitarbeitern zu zeigen, wie Weißfisch effektiv und schmackhaft verarbeitet werden kann.

Für seinen Betrieb hat Wolfgang Schröder einen Grätenschneider angeschafft. Dort werden die Weißfischfilets bearbeitet und sind danach fast grätenfrei.

Von einer lokalen Vermarktungskette im Westhavelland berichtete Sebastian Crakau von der Steckelsdorfer Gaststätte „Klabautermann“. Gemeinsam mit den Rathenower Gaststätten „Harlekin“ und „Zum Alten Hafen“ und der Bäckerei Möhring habe man ein kleines Netzwerk geschaffen. Abwechselnd holen die Beteiligten Frischfisch und Räucherfisch direkt bei der Fischerei Schröder ab. Dadurch werden Anfahrtswege gespart, und es entstand gemeinsam die Idee für ein neues kreatives Produkt, das erstmals bei der Grünen Woche im Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

DEHOGA-Hauptgeschäftsführer Lücke unterstützt das Anliegen, dass mehr regionale Produkte – also nicht nur Fisch – regional vermarktet werden sollen. So gibt es in der Uckermark beispielsweise das Frische-Box-System, mit dem landwirtschaftliche Produkte mit den Bussen der regionalen Verkehrsgesellschaft transportiert und vor Ort zur Kundschaft gebracht werden.

Um die Direktvermarktung in der Region zu verbessern, regte Olaf Lücke an, im kommenden Frühjahr eine Produkte-Börse im Havelland zu veranstalten. Christian Görke wies in diesem Zusammenhang auf die Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion hin. Diese touristische Großereignisse bietet die Chancen, den prognostizierten 1,5 Millionen Besuchern regionale Produkte im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen.

Der Landtagsabgeordnete nahm die Einladung von Enrico Dams, Besitzer des Straußenhofs Großderschau an, am 18. Januar beim Havelland-Tag auf der Grünen Woche in Berlin beim Schau-Kochen mitzuwirken.

"Mit starker Linken rot-rote Koalition fortsetzen"

Christian Görke als Direktkandidat im Wahlkreis 4 nominiert

Als Geschenk zur Kandidatur erhielt Christian Görke ein „Erste-Hilfe-Wahlkampf-Paket“ aus den Händen der Rathenower Bundestagsabgeordneten Diana Golze.

Der Vorsitzende der Linksfraktion in Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke wurde am Dienstagabend zum Direktkandidaten der Linken im Wahlkreis 4 für die Landtagswahl am 14. September 2014 gewählt. Für den 51-Jährigen votierten 57 der 58 Anwesenden der Wahlkreismitgliederversammlung. Es gab eine Enthaltung.

Christian Görke kündigte an, sein Direktmandat in der Region Westhavelland/Dosseland verteidigen zu wollen. Der designierte Spitzenkandidat der brandenburgischen Linken nannte als landesweites Wahlziel 25 Prozent plus x und möchte mit einer starken Linken eine Neuauflage der rot-roten Koalition in der kommenden Wahlperiode. „Wir haben vieles begonnen, was wir fortsetzen wollen“, so Görke.

In diesem Zusammenhang nannte der Linkspolitiker u.a. das Vergabegesetz. Danach können Firmen in Brandenburg nur dann einen öffentlichen Auftrag erhalten, wenn sie ihre Beschäftigten oberhalb einer Mindestlohngrenze bezahlen. Ab 2014 sind mindestens 8,50 Euro pro Stunde vorgeschrieben. „Damit sind wir auf dem richtigen Weg, aber unser Ziel ist noch längst nicht erreicht. Wir streben 10 Euro an“, so Christian Görke.

Neben den Erfolgen gebe es auch Ergebnisse, die noch nicht zufriedenstellend seien. Als Beispiel führte der Fraktionschef das Programm „Arbeit für Brandenburg“ an. Hier hatten sich die Koalitionspartner von Linken und SPD darauf verständigt, 6500 geförderte Stellen vor allem für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Dafür habe die rot-rote Koalition insgesamt 40 Millionen Euro bereitgestellt. „Doch aufgrund der Blutgrätsche von Schwarz-Gelb im Bund“, wie Görke die massive Kürzung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik durch die Bundesregierung bezeichnete, ist die Kofinanzierung für den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor in großem Umfang weggebrochen. Das konnte durch den Landeshaushalt nicht kompensiert werden, so dass bislang nur rund 2200 Stellen über das Programm „Arbeit für Brandenburg“ geschaffen werden konnten. Und es sei schon zynisch, dass ausgerechnet aus den Reihen jener Parteien, die im Bund für die Kürzungen verantwortlich sind, uns für das Nichterreichen unserer Zielsetzung kritisieren, so Görke.

Auch für den Wahlkreis nannte Christian Görke seine Ziele für die kommenden Jahren. So will er sich gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort dafür einsetzen, dass die Bundesgartenschau 2015 für die Gastgeberkommunen ein Erfolg wird und die Nachhaltigkeit dieser Entwicklung gesichert wird.

Gleichfalls werde er in Potsdam dafür werben, dass die positive Entwicklung im Industriepark Premnitz weiterhin durch die Landespolitik unterstützt werde. Aus seiner Sicht ist die Bildung eines gemeinsamen Regionalen Wachstumskern der Region Rathenow-Premnitz-Brandenburg/H. sinnvoll.

Eine strikte Absage erteilte Görke den in der zu Ende gehenden Wahlperiode wiederholten Forderung der Grünen, dass Haupt- und Landgestüt Neustadt/D. zu privatisieren bzw. den Landeszuschuss massiv zu streichen.

Eine Aufgabe, die ihn sicher noch einige Zeit begleite, sei der Schutz der Betroffenen vor Grundhochwasser in Rathenow und Umgehung. Zwar seien erste Maßnahmen, wie die Ertüchtigung von Gräben, realisiert worden. Doch es zeige sich, dass es nicht immer einfach ist, die Belange des Naturschutzes mit den berechtigten Interessen der betroffenen Grundstückseigentümer in Einklang zu bringen. Unter anderem arbeite das Umweltministerium zurzeit an eine neue Biberverordnung. Künftig soll es in gefährdeten Gebieten möglich sein, Biberdämme zu beseitigen, um Anstauungen zu verhindern.

Als Anspielung auf das Grundhochwasser-Problem gehörte ein Paar Gummistiefel zum „Erste-Hilfe-Wahlkampf-Paket“, das Christian Görke als Geschenk anlässlich seiner Nominierung als Direktkandidat aus den Händen der Rathenower Bundestagsabgeordneten Diana Golze erhielt.

"Mehr lesen, weniger fernsehen"

Christian Görke beteiligte sich am bundesweiten Vorlesetag

Christian Görke war am Vorlesetag zu Gast in der Rathenower Förderschule "Pestalozzi".
Die Mädchen und Jungen waren begeistert von "Berts gesammelten Katastrophen".

Der Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke beteiligte sich heute am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung LESEN und der Wochenzeitschrift „Die Zeit“. Der Vorlesetag soll Kinder und Jugendliche an Literatur heranführen und ihr Interesse für das Lesen wecken. Er fand bereits zum zehnten Mal statt.

"Mehr lesen, weniger fernsehen", so brachte der Linkspolitiker das Anliegen dieses Aktionstages bei seinem Besuch in der Rathenower Förderschule "Pestalozzi" auf einen Nenner. Christian Görke stellte den Mädchen und Jungen der Klasse 5a  das Kinderbuch „Berts gesammelte Katastrophen“ der beiden schwedischen Autoren Sören Olsson und Anders Jacobsson vor. Die Grundschüler zeigten sich begeistert von den Tagebuchaufzeichnungen der Hauptfigur Bert und wollen das Buch selbst zu Ende lesen.

Christian Görke lud die Schülerinnen und Schüler zu einem Besuch des neuen Landtags in Potsdam ein. So freuen sich die Mädchen und Jungen jetzt nicht nur auf die abwechslungsreichen Alltagserlebnisse von Bert, sondern auch auf den Ausflug in die Landeshauptstadt im kommenden Jahr.

Klinikum-Besuch und Politischer Stammtisch

Linken-Fraktionschef Christian Görke war in Pritzwalk unterwegs

Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann (2.v.l.) begrüßte Christian Görke (2.v.r.) im Pritzwalker KMG Klinikum.
Beim Politischen Stammtisch stellte sich der Fraktionsvorsitzende den Fragen der Anwesenden zum Thema Bildung.

Christian Görke; Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg, besuchte am 14. November Pritzwalk. Zuerst war er im KMG Klinikum zu Gast und informierte sich über das ganzheitliche Gesundheitskonzept des Pritzwalker Klinikums samt Seniorenzentrum und Ausbildungsstätte. Mit dabei waren auch Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann, dessen Stellvertreter Dr. Ronald Thiel und der Stadtverordnetenvorsitzende Hartmut Winkelmann sowie der Landtagsabgeordnete Dieter Groß (DIE LINKE) und SVV-Fraktionschef Andreas Schmolke (DIE LINKE).

Es ist außerordentlich eindrucksvoll, was in diesem Haus geleistet wird. Neben der Tatsache, das ein absolut modernes Klinikum entstanden ist, mit engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugten den Besucher aus dem Potsdamer Landtag auch die Offenheit und detaillierte Darstellung aktueller und struktureller Probleme der Gesundheitspolitik in Brandenburg. Chefarzt Dr. Körber, Verwaltungsdirektor Alexander Gross und die Leiterin der Geriatrischen Klinik, Frau Dr. Bialojan, sowie Frau Mertens, Leiterin des Seniorenheims, gaben einen interessanten und fundierten Einblick in die Realität des Gesundheitswesens. Christian Görke kam in die Prignitz, um - wie er betonte - vor allem zuzuhören.

Nach dem Besuch im Klinikum stellte sich Fraktionschef Görke den Fragen der Teilnehmer des Politischen Stammtischs zum Thema Bildung. Fast 30 Interessierte - darunter Eltern, Lehrer und Kommunalpolitiker, diskutierten engagiert mit.

Beim Stammtischgespräch äußerte Christian Görke einen wichtigen Denkansatz: Es sei wichtig angesichts des demografischen Wandels, über neue Modelle in der Bildung nachzudenken, die die Vielfalt der Abschlüsse unabhängig von der Schulform an einem Standort ermöglichen, so der Linkspolitiker. Die Diskussionsteilnehmer aus verschiedenen politischen Richtungen fanden mit Christian Görke eine Adresse für ihre Anliegen.

Christian Görke kandidiert als Landesvorsitzender

Brandenburger LINKE stellt Weichen für Wahljahr 2014

Christian Görke

Brandenburgs Linke werden mit Christian Görke als Spitzenkandidaten in den Landtagswahlkampf ziehen. Der Landesvorstand sprach sich ohne Gegenstimmen für dessen Kandidatur als Landeschef aus. Der 51-Jährige soll damit im Januar Nachfolger von Stefan Ludwig werden, der seinen Rückzug von dem Posten angekündigt hat.

Görke nannte soziale Gerechtigkeit, gute Bildung und Arbeit sowie eine gesundheitliche Versorgung in allen Regionen als Ziele seiner Partei. «Wir werden alle unsere Kräfte darauf konzentrieren, hier weitere spürbare Ergebnisse zu erzielen», sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg.

Der noch amtierende Landesvorsitzende Stefan Ludwig unterstützt die Kandidatur: «Christian Görke hat bewiesen, dass er in der Lage ist, im Team zu arbeiten, strategisch zu denken und auf die Bürgerinnen und Bürger zuzugehen». Der Jurist war im Februar 2012 zum Landeschef der Linken gewählt worden. Vergangene Woche hatte er mitgeteilt, dass er 2014 nicht wieder als Landesvorsitzender zur Verfügung stehen werde.

Für die Beratung in den Kreisverbänden gab der Vorstand seine Empfehlungen mit einer sogenannten Kompetenzliste ab. Auf diese wurden unter anderem Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, Gesundheitsministerin Anita Tack und Ludwig gesetzt.

Ludwig hatte bereits angekündigt, dass er wieder für den Landtag kandidieren und sich dann auf die geplante Kommunalreform konzentrieren wolle. Der 46-Jährige hatte die Enquete-Kommission des Landtags zur Kommunal- und Verwaltungsreform geleitet.

"Optikpark nicht tot sparen"

Christian Görke führte Arbeitsgespräch mit Geschäftsführung des Rathenower Optikparks

Christian Görke (l.) mit den Optikpark-Geschäftsführern Elfi Balzer und Joachim Muus.

„Der Optikpark ist ein Aushängeschild der Stadt Rathenow. Er muss auch nach der Bundesgartenschau 2015 in seinen Funktionen als attraktiver Veranstaltungsort und sozialer Arbeitgeber erhalten bleiben“, sagte der Rathenower Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Christian Görke, bei einem Arbeitsgespräch mit den beiden Optikpark-Geschäftsführern Elfi Balzer und Joachim Muus.

In diesem Zusammenhang kritisierte Görke das Agieren der Stadtverwaltung in der aktuellen Diskussion um die Haushaltskonsolidierung. Zunächst wollte die Stadtverwaltung den städtischen Zuschuss für den Optikpark ab 2016 von 750 000 Euro auf 250 000 Euro kürzen. Nach heftiger Kritik schlug die Verwaltung einen jährlichen Zuschuss von 420 000 Euro vor.

Angesichts der Tatsache, dass die Optikpark GmbH nach der BUGA auch den Bereich Weinberg betreuen soll, ist dieser Betrag nicht auskömmlich. „450 000 Euro ist die absolute Untergrenze für die Zeit ab 2016“, machten die beiden Geschäftsführer deutlich.

Diese Forderung wird von Christian Görke und der Fraktion DIE LINKE in der Rathenower Stadtverordnetenversammlung unterstützt. „Der Optikpark muss auch seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung der Stadt Rathenow leisten, er darf aber nicht tot gespart werden“, so der Landtagsabgeordnete.

Görke: Das Land sozial und gerechter gestalten

Brandenburger LINKE beschloss auf Landesparteitag das "Leitbild 2020 plus"

Fraktionsvorsitzender Christian Görke bei seiner Rede auf dem Landesparteitag der brandenburgischen LINKEN in Eberswalde.

Die Brandenburger LINKEN beschlossen auf ihrem Landesparteitag in Eberswalde das "Leitbild 2020 plus". "Das ist ein realistisches Bild von der Zukunft unseres Landes, das mehrheitsfähig ist", erklärte der Landesvorsitzende Stefan Ludwig.

Zuvor hatten lebhafte Reden und Debatten den Parteitag bestimmt. Nach der Analyse des Bundestagswahlkampfes sprach Parteivorsitzender Bernd Riexinger zu den 125 Delegierten. In seiner Rede wies er darauf hin, dass "DIE LINKE dafür da ist, für die Mehrheit der Menschen Politik zu machen".

Die Rathenower Bundestagsabgeordnete Diana Golze forderte "eine Gerechtigkeitswende, für welche DIE LINKE weiter streitet".

Der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Brandenburger Landtag, Christian Görke, erklärte in seiner Rede: "Die LINKEN gestalten das Land sozial und gerechter. Das ist unsere Kernkompetenz". Die vollständige Rede von Christian Görke finden Sie hier.

Reform der Pflegeversicherung ist notwendig

Christian Görke absolvierte Praktikum in der Altenpflege

Christian Görke bei seinem Kurzpraktikum im Seniorenpark Stadtforst.
Christian Görke mit Pflegedienstleiterin Katrin Rümschüssel (r.) und ihrer Stellvertreterin Benita Bradl (Bildmitte) beim Rundgang im Außengelände des Seniorenparks.

Engagiertes Personal, wohnliche Zimmer, vielfältige soziale Angebote, eine idyllische Umgebung – diese Eindrücke gewann Christian Görke bei seinem Kurz-Praktikum im Seniorenpark Stadtforst in Rathenow. Der Seniorenpark, in dem 205 Bewohnerinnen und Bewohner gepflegt und betreut werden, gehört zur Wohn- und Pflegezentrum Havelland GmbH. Das kommunale Unternehmen betreibt insgesamt vier Pflegeeinrichtungen im Havelland und bietet diverse soziale Dienstleistungen an.

„Ich bin beeindruckt vom großen Engagement, mit dem die Kolleginnen und Kollegen ihrer anspruchsvollen Arbeit nachgehen“, stellte der Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag Brandenburg im Gespräch mit Pflegedienstleiterin Katrin Rümschüssel und ihrer Stellvertreterin Benita Bradl fest.

Allerdings blieb dem Landtagsabgeordneten bei seinem Einblick in die Altenpflege auch nicht verborgen, dass die finanziellen Rahmenbedingungen in der Pflege nicht auskömmlich sind. Das spiegelt sich nicht nur in den knapp bemessenen Zeitvorgaben für Pflegeleistungen der Pflegestufen, sondern auch in der Entlohnung des Pflegepersonals wider. Altenpflege darf nicht in erster Linie eine Kostenfrage sein, sondern muss die Würde der älteren Menschen wahren“, so der Parlamentarier. Aber weil ältere Menschen keine starke Lobby haben, wirke sich das auch auf die Entlohnung der Pflegekräfte aus.

Nicht akzeptabel ist für Christian Görke in diesem Zusammenhang, dass in der Region Berlin-Brandenburg unterschiedliche Pflegesätze gelten. „Für gleiche Arbeit in der Pflege muss der gleiche Lohn gezahlt werden, egal ob in Spandau oder in Rathenow“, fordert Görke. Die Realität sieht noch anders aus. So verdienen Pflegefachkräfte in Berlin bis zu eintausend Euro mehr als ihre brandenburgischen Kolleginnen und Kollegen. Das verschärft den Fachkräftemangel insbesondere in den Berlin fernen Regionen. Hinzu kommt, dass auch die Krankenhäuser ihr Pflegepersonal besser entlohnen.

Die Pflege und Betreuung alter Menschen ist eine wichtige Aufgabe, die auskömmlich finanziert werden muss. Die jetzigen Rahmenbedingungen leisten das nicht. „Das macht mich sehr nachdenklich. Gute Pflege muss auch gut bezahlt werden. Deshalb benötigen wir eine grundlegende und umfassende Reform der Pflegeversicherung“, so der Landtagsabgeordnete. Neben einer besseren finanziellen Ausstattung gehört nach Auffassung der Linken auch ein grundsätzlich neues Verständnis von Pflege dazu. Der derzeitige enge, verrichtungsbezogene Pflegebegriff müsse überwunden werden.

Nach seinem Einsatz im Wohnbereich C2 des Hauses Wiesengrund unternahm Christian Görke einen Rundgang durch den Seniorenpark. Er besuchte u.a. die ambulante Wohngemeinschaft, den Bereich der Tagespflege und besichtigte das parkähnliche Außengelände.

Für Christian Görke war das Kurz-Praktikum im Pflegedienst nicht der erste Wechsel auf Zeit in einen anderen Beruf. Der Landtagsabgeordnete war in der Vergangenheit bereits in Schulen im Politik-Unterricht, in Apotheken sowie als Ferienbetreuer im Einsatz und fuhr mit einer Polizeistreife eine Nachtschicht.

„Diese unmittelbaren Einblicke in andere Berufswelten sind für meine politische Arbeit wichtig. Auch von diesem Praktikum in der Altenpflege nehme ich eine Reihe von Hinweisen und Anliegen mit, die in die parlamentarische Arbeit einfließen werden.

Rot-Rot fällt bis zur Wahl noch was ein

nd-Interview mit Christian Görke, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Landtag Brandenburg

Christian Görke

Es gibt die Einschätzung, Rot-Rot habe die Koalitionsvereinbarung bereits abgearbeitet. Was gibt es mit dem neuen Ministerpräsidenten im verbleibenden Jahr bis zur Landtagswahl noch zu tun?

Christian Görke: Offenbar hat die Opposition die Hoffnung, dass uns nun nichts mehr einfällt. Da muss ich sie aber sehr enttäuschen. Die Opposition wird sich nicht auf eine politische Verschnaufpause einrichten können. Wir werden arbeiten - so wie in den vergangenen vier Jahren. Unsere bisherige Bilanz kann sich sehen lassen. Stichwort Gemeinsinn: Mehr Menschen haben jetzt eine Chance, sich in das gemeinsame Leben in Brandenburg einzubringen: So haben 2200 ehemalige Hartz-IV-Empfänger die Chance auf eine überjährige öffentliche Beschäftigung. Die Landesverwaltung als größter öffentlicher Arbeitgeber bildet wieder in Größenordnungen aus und stellt junge Menschen neu ein. Asylbewerber können sich freier im Land bewegen. Behinderte Kinder haben die Chance, mit anderen Kindern gemeinsam zu lernen. Gegen den Widerstand der CDU haben wir das Wahlalter mit 16 Jahren durchgesetzt. Reiche Kommunen helfen künftig den Ärmeren. Krankenhäuser und Amtsgerichte haben auch in den Randregionen des Landes eine Zukunft. Gegen den Widerstand der CDU haben wir den Resozialisierungsansatz gesetzlich im Strafvollzug verankert. Das Ehrenamt erfährt sehr hohe Wertschätzung. Und Erneuerung? Wir haben Weichen in der Wirtschaftsförderung gestellt. Wir haben nach einer jahrzehntelangen Politik des Schuldenmachens diese Politik nunmehr gestoppt und dies mit sozialem Augenmaß. Wir haben den Brandenburgerinnen und Brandenburgern neue Perspektiven im eigenen Land gegeben, indem wir uns mit dem Vergabegesetz erstmals zu einer Lohnuntergrenze für öffentliche Aufträge verpflichtet haben. Was kann man sich als Regierung, als Regierungsfraktion, als Regierungspartei eigentlich mehr wünschen, als so eine Bilanz? Aber offenbar ist es auch genau das, was den Damen und Herren von der Opposition nicht passt. Sie reden das Land weiterhin schlecht, verbreiten miese Stimmung und insbesondere die Kolleginnen und Kollegen der CDU leiden augenscheinlich unter kollektiver Amnesie und verdrängen jede Verantwortung für ihre Hinterlassenschaften. Nur zwei Stichworte: Flughafen BER und Billiglohnland Brandenburg.

Die FDP hat gefordert, Bildungsministerin Münch und Umweltministerin Tack abzulösen. Verstehen Sie das?

Christian Görke: Die FDP, die ist ja immer schnell bei der Hand im Auswechseln, besonders im eigenen Laden. Wir werden konsequent weiter arbeiten mit Anita Tack und mit Martina Münch. Anita Tack hat - und das mit wenig Unterstützung aus dem wohlgemerkt FDP-Bundesgesundheitsministerium - den Erhalt aller Krankenhäuser in unserem Land möglich gemacht. Und zur Bildung sei gesagt: Es sind bisher 2000 neue Lehrkräfte eingestellt worden. So viel wie nie zuvor in der Geschichte Brandenburgs. Und wir sind dabei nicht in die roten Zahlen gerutscht, sondern werden die Nettoneuverschuldung im nächsten Jahr auf Null senken - wie versprochen. (Fragen: Andreas Fritsche)

Rot-Rot tut Brandenburg gut

nd-Interview mit Christian Görke, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Landtag Brandenburg

Christian Görke

Matthias Platzeck war als Ministerpräsident eindeutig das Zugpferd der brandenburgischen SPD. Ohne ihn wird die Partei möglicherweise bei der Landtagswahl im kommenden Jahr weniger Stimmen einfahren. Gerät dadurch die rot-rote Mehrheit im Landtag und die Fortsetzung der Koalition in Gefahr?

Christian Görke: Das sehe ich nicht. Es gehören ja immer zwei Seiten zusammen: Populäre Politikerinnen und Politiker auf der einen, eine gute Politik, die von den Menschen angenommen wird, auf der anderen. Was die Personen anbelangt, so ist Matthias Platzeck zwar eine herausragende Gestalt, aber nicht die einzige Person, die Ansehen und Vertrauen im Land genießt. Was die Politik anbelangt, so kann sich die bisherige Bilanz von Rot-Rot sehr wohl sehen lassen und wird mittlerweile auch bundesweit beachtet. Ein Jahr steht noch vor uns, da werden wir auch nicht die Hände in den Schoß legen. Die Wählerinnen und Wähler in Brandenburg wissen und honorieren das. Es gibt keinen Grund, verzagt auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr zu blicken. Wir haben immerhin in den vergangenen vier Jahren eine Menge bewegt, was Brandenburg solidarischer, gerechter und moderner werden lässt.

Auch bei Wählern der Linkspartei war Matthias Platzeck beliebt, sogar schon zu der Zeit, als die Sozialisten in Brandenburg noch Oppositionspartei waren. Hat es die LINKE also schwerer ohne Matthias Platzeck an ihrer Seite?

Christian Görke: Schon richtig: Ein großer Teil unserer Wählerinnen und Wähler schätzte stets Matthias Platzeck. Aber: gewählt haben sie uns, nicht seine Partei. Wir sind nie einfach nur so im Fahrwasser von Matthias Platzeck gesegelt. Und schon gar nicht haben wir uns hinter ihm versteckt. Wir vertreten selbstbewusst und offen unsere Politik. Das macht unseren Erfolg aus.

Wann und wo haben Sie von der Rücktrittsabsicht erfahren?

Christian Görke: Wir pflegen einen vertrauensvollen Umgang. Sie können davon ausgehen, dass der Koalitionspartner recht zeitig informiert wurde.

Die LINKE beschreibt Matthias Platzeck heute als einen Menschen, der sich für soziale Gerechtigkeit einsetzte. Einst jedoch galt der Ministerpräsident als Getreuer von Kanzler Gerhard Schröder und als Verfechter von dessen neoliberaler Agenda 2010. Wie konnte die LINKE dies vergessen?

Christian Görke: Matthias Platzeck hat eine große soziale Kompetenz. Und er hat ein feines Gespür dafür, was Menschen bewegt, was sie wollen, auch dafür, was man ihnen zumuten kann. Und er steht zu seinen Entscheidungen, er kämpft dafür auch gegen Widerstände an. Das gilt, das macht seine Größe aus, das hat auch Rot-Rot ermöglicht. Das schließt natürlich nicht aus, dass er Schlussfolgerungen gezogen und Entscheidungen durchgekämpft hat, die wir für falsch halten. Wegen Matthias Platzecks Beharren auf der Agenda 2010 ist Rot-Rot in Brandenburg 2004 nicht zustande gekommen. Der Koalitionsvertrag, auf dessen Grundlage wir jetzt arbeiten, ist von einem Bekenntnis zur Agenda 2010 weit entfernt. Im Gegenteil: mit ihrem Einsatz für Mindestlöhne, für das Schüler-Bafög, für öffentlich geförderte Beschäftigung etwa kämpft die Koalition entschlossen gegen die schlimmsten Auswirkungen der Agenda 2010 an. Die Welt ist halt in Bewegung.

Matthias Platzeck hatte das Glück, dass die Menschen Dinge, für die er als Ministerpräsident eigentlich mit verantwortlich war, nicht mit seinem Namen in Verbindung brachten. Sie ärgerten sich über die Polizeireform oder über das Flughafendebakel, aber den sympathischen Matthias fanden sie trotzdem gut. Gibt es so einen Politiker noch einmal?

Christian Görke: Die Beschreibung trifft zu. Aber diese Eigenschaften sind auch bei Matthias Platzeck kein Wunder und kein Gottesgeschenk. Matthias Platzeck hat sich das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und sein Ansehen zielstrebig und hart erarbeitet. Sein politisches Denken und Handeln hat einen ganz klaren Ausgangs- und Zielpunkt: Brandenburg. Man kann Platzeck nicht kopieren, aber man sollte von ihm lernen. Denn es ist sehr notwendig, dass es auch weiter Politiker von seinem Typus gibt. 

Was glauben Sie, welchen Koalitionspartner ein neuer Ministerpräsident Dietmar Woidke nach der Landtagswahl 2014 vorziehen würde, wenn er die Wahl hat, die CDU oder die LINKE, und warum?

Christian Görke: Es gibt in Brandenburg bei allen Parteien seit über zwei Jahrzehnten eine ganz klare Tradition: Bei Wahlkämpfen stehen nicht Koalitionsaussagen im Zentrum, sondern Programme. Dann entscheiden die Wählerinnen und Wähler. Dann ist klar, für welche inhaltlichen Schnittmengen es welche Mehrheiten gibt. Das wird in Sondierungsgesprächen noch einmal abgeklopft, dann gibt es Koalitionsverhandlungen. Das ist ein gutes Verfahren und daran wird sich auch nichts ändern. Das relativiert in keiner Weise die Überzeugung, die Dietmar Woidke genauso teilt wie ich: Rot-Rot tut Brandenburg gut.

(Das Interview erschien am 31. Juli 2013 in der Tageszeitung "neues deutschland")

Respekt und Anerkennung für Matthias Platzeck

Christian Görke zur Rücktrittsankündigung von Ministerprädident Platzeck

Christian Görke

Matthias Platzecks Entscheidung verdient unseren aufrichtigen Respekt. Wir wünschen ihm alles Gute und vor allem die Stabilisierung seiner Gesundheit. Wir bedauern zugleich, dass er diese Entscheidung treffen musste. Und wir danken Matthias Platzeck für sein Engagement für unser Land und für die gute Zusammenarbeit in der Koalition.

Matthias Platzeck hat Brandenburg seit 1990 mit gestaltet und seine Spuren hinterlassen. Er hat, wie zuvor Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt, den Zusammenhalt der Gesellschaft proklamiert und gelebt. Er war es, der sich entschieden hat, mit uns - gegen viele Widerstände - eine Koalition einzugehen und Gemeinsinn und Erneuerung zu leben.

In den vergangenen vier Jahren haben wir gemeinsam viel erreicht. Brandenburg hat neue Prioritäten gesetzt und sich auf den Weg zu mehr sozialer Gerechtigkeit gemacht - Schüler-Bafög, Vergabegesetz, bundesweites Streiten für Mindestlohn und gute Arbeit, für Solidarität und ein Leben miteinander, bunt, gegen braunen Ungeist, immer vornan.

Mit Dietmar Woidke tritt einer seine Nachfolge an, den wir aus gemeinsamer Arbeit schätzen. Die gemeinsame Arbeit mit der SPD am Koalitionsvertrag und für ein solidarisches Brandenburg wird ohne Bruch weiter gehen.

Grundsätzliche Entschädigung nach Polderflutung gefordert

Christian Görke und Kirsten Tackmann im Gespräch mit Landwirten

Gerhard Stackebrandt, Christian Görke, Karsten Klingbeil, Karl-Reinhold Granzzow und Kirsten Tackmann beim Vor-Ort-Termin zwischen Kietz und Strodehne, wo sich vom Hochwasser betroffene Äcker der Agrargenossenschaft Strodehne befinden.
Christian Görke besichtigte auch die Stelle, an der der Deich des Polders Twerl geöffnet wurde, damit das Hochwasser in die Polderfläche fließen konnte.

„Die Pegelstände in Havel und Elbe befinden sich unterhalb der Alarmstufen“ berichtete Joachim Karp, Leiter der Rathenower Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg bei der jüngsten Sitzung des regionalen Staubeirats in Spaatz. An der Versammlung nahmen auch der Vorsitzende der Linksfraktion und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke und die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann teil.

Nach dem Bericht zu den aktuellen Pegelständen an Elbe und Havel erläuterte Christian Görke die Maßnahmen der Landesregierung zur Schadensregulierung für Hochwasser geschädigte Landwirtschaftsbetriebe. „Für den Ausgleich von Schäden werden nach der Bund-Länder-Vereinbarung als Durchschnittswert rund 50 Prozent bezuschusst, wovon Land und Bund jeweils 25 Prozent finanzieren. Für Härtefälle, wie zum Beispiel für Landwirtschaftsbetriebe, die Polderflächen bewirtschaften, beträgt die Entschädigung bis zu 90 Prozent“, so der Fraktionsvorsitzende.

Diese Regelung begrüßte Gerhard Stackebrandt von der Agrargenossenschaft Hohennauen. Dennoch sind damit längst nicht alle Probleme der betroffenen Landwirtschaftsbetriebe gelöst.

Brandenburg weit sind 39 230 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche vom Hochwasser und seinen Folgen betroffen; davon 7600 Hektar im Havelland. Die Hochwasser bedingten Schäden in der brandenburgischen Landwirtschaft werden derzeit mit ca. 44 Millionen Euro beziffert.

Karsten Klingbeil, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Strodehne, wies darauf hin, dass die Folgekosten bei der Schadensregulierung nicht außer Acht gelassen werden dürfen. „Auf einem Großteil der Flächen steht noch Wasser. Eine rechtzeitige Bestellung der Äcker für das nächste Jahr sei nicht möglich. Deshalb müsste der damit programmierte Ernteausfall im kommenden Jahr ebenfalls entschädigt werden, so der Landwirt.

In der Gesprächsrunde wurde zudem eine grundsätzliche Regelung von Entschädigungsleistungen bei Polderflutungen gefordert. Die Polderöffnungen seien keine Naturereignisse, sondern bewusste Maßnahmen, um die Hochwasser-Situation zu entschärfen und dichtbesiedelten Regionen vor Überflutungen zu retten. Deshalb sei eine 100-prozentige Entschädigung für betroffene Landwirte angemessen.

Des Weiteren sprachen sich die Landwirte dafür aus, künftig alle Polderdeiche mit Ein- und Auslass-Bauwerke zu versehen. Damit können der Wasserzu- und –abfluss besser gesteuert werden. Ein Abbaggern oder gar Sprengen der Deiche wäre dann im Hochwasser-Fall nicht mehr erforderlich.

Christian Görke kündigte an, diese und weitere Vorschläge aus der Runde an die zuständigen Ministerien weiterzuleiten. So will er auch klären lassen, ob bei künftigen Hochwasser-Situationen der Polder 6 geflutet werden soll oder nicht. Und wenn ja, bis zu welchem Wasserstand bzw. bis zu welcher Wassermenge. Diese Polderfläche reicht bis an die Orte Hohennauen und Parey heran und wird u.a. vom Landwirtschaftsbetrieb Dech bewirtschaftet, der vor allem Bio-Gemüse anbaut.

Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann machte deutlich, dass die Hochwasser-Abwehr stärker als bisher auf Bundesebene koordiniert werden muss. „Die Flüsse machen ja auch nicht an Ländergrenzen halt“, so die Parlamentarierin. Die studierte Tierärztin unterstützt auch die Forderung der betroffenen Landwirte, dass eine Bodenbeprobung der Polderflächen nach Überflutungen von Staats wegen erfolgen muss. Auch auf die Kosten der Bodenanalyse dürfen die betroffenen Landwirte dann nicht sitzen gelassen werden.

Gemeinsam mit Christian Görke besichtigte die Bundestagsabgeordnete im Anschluss an die Beratung die Öffnung des Polderdeichs am Polder Twerl bei Strodehne.

Abstinente Lebensführung als Ziel

Linkspolitiker informierten sich über Therapeutisches Zentrum in Kieck

Kirsten Tackmann und Christian Görke besichtigten bei ihrem Besuch des Therapeutischen Zentrums in Kieck auch die Tischlerei.
Enrico Vogt (r.), Leiter des Landwirtschaftsbereichs, informierte die Politiker bei einem Rundgang über die Tierhaltung und den Anbau von Getreide und Gemüse.

Im Rahmen ihrer Sommertour besuchten Christian Görke, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, und die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (beide DIE LINKE) das Therapeutische Zentrum Kieck des Vereins Sinalkol e.V.

„Unsere Klienten leben und arbeiten für ein bis eineinhalb Jahren hier in der Einrichtung. Ziel des Aufenthalts ist es, die Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes abstinentes Leben zu schaffen“, erläuterte Ina Heinze, Therapeutische Leiterin der sozialtherapeutischen Langzeiteinrichtung.

Derzeit ist der Gutshof Kieck das zeitweilige Zuhause für 38 Männer und sieben Frauen, die aufgrund ihrer Suchtmittelabhängigkeit eine fachliche Begleitung benötigen. Neben Gruppen- und Einzelgesprächen, individuellen Hilfestellungen bei persönlichen Problemen bildet die Arbeitstherapie das zentrale Angebot des Therapeutischen Zentrums.

Nach ihrer Ankunft durchlaufen die Klienten zunächst alle sechs Arbeitsbereich (Hauswirtschaft, Küche, Tischlerei, KfZ-Werkstatt, Landwirtschaft und Mauern/Malern) probeweise. Nach dieser Testphase können sie sich dann für einen Bereich entscheiden. Ein Markenzeichen von Kieck ist die Landwirtschaft.

Mit knapp hundert Hektar zu bewirtschaftender Fläche ist sie der größte Beschäftigungsbereich. „Wir haben die Landwirtschaft auf biologische Wirtschaftsweise ausgerichtet und sind seit 2009 Bio-zertifiziert“, informierte Enrico Vogt, der den landwirtschaftlichen Bereich leitet. Neben einer Mutterkuh-Herde mit 33 Tieren und einer Schweine-Freiland-Zucht werden auf dem Gut auch Hühner, Enten und Gänse gehalten. Darüber hinaus werden Getreide, Kartoffeln und Gemüse angebaut. Bei allen Arbeiten helfen die Klienten mit, die sich für eine Tätigkeit im Landwirtschaftsbereich entschieden haben.

In der Cafeteria mit Hofladen werden die Produkte angeboten. Dies hat nicht nur einen praktischen Nutzungen durch entsprechende Einnahmen, sondern ist auch ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit, die zum Konzept des Therapeutischen Zentrums gehört. Dazu erklärt Ina Heinze:„Über Suchterkrankungen wird oftmals ein Mantel des Schweigens gehängt. Auch Betroffene leiden unter diesem Schweigen. Deshalb wollen wir unsere Arbeit nicht in einem abgeschlossenen Rahmen durchführen. Man kann uns in Kieck täglich besuchen. Die Cafeteria und der Hofverkauf stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wer sich darüber hinaus über unsere Arbeitsweise informieren möchte, kann auch einen individuellen Termin vereinbaren.“

Einmal im Jahr findet in Kieck ein Suchtsymposium statt. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung, die für den 2. Oktober geplant ist, lautet: „Sucht im Alter“.

Symbiose von Land- und Energiewirtschaft

Christian Görke besuchte kaim agrar-energie GmbH in Ribbeck

Die Biogas-Anlage funktioniert Computer gesteuert.
Peter Kaim (r.) und Christian Görke vor der Biogas-Anlage.

„Unsere Biogas-Anlage ist so ausgelegt, dass wir keine Reststoffe und Energiepflanzen von Dritten benötigen“, erläuterte Landwirt Peter Kaim dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Christian Görke, beim Vor-Ort-Termin auf dem Havellandhof in Ribbeck.

Neben der Biogas-Anlage betreibt Peter Kaim gemeinsam mit Norbert Sommer die Havelland Ribbeck GbR. Der landwirtschaftliche Betrieb hat 780 Hektar Nutzfläche und 142 Milchküche. Seit 17 Jahren arbeitet Peter Kaim auf dem Landwirtschaftsbetrieb und setzt dabei auf nachhaltige Produktion und regionale Wirtschaftskreisläufe.

Inzwischen beschäftigt das Unternehmen zwölf Personen, darunter zwei Auszubildende und einen Praktikanten. „Man muss auf Betriebsstrukturen hinarbeiten, die ohne staatliche Förderung auskommen“, so der Anspruch des Landwirts.

Für die Biogas-Anlage, die seit Herbst 2010 in Betrieb ist, baut Peter Kaim auch Ungarisches Energiegras an. Damit will der Landwirt Monokulturen, wie den übermäßigen Mais-Anbau vermeiden. Die Biogas-Anlage hat eine Leistung von380 Kilowatt. Der erzeugte Strom wird ins Stromnetz eingespeist. Mit der thermischen Energie (Leistung 430 Kilowatt) werden neben der eigenen Trocknungsanlage für Getreide und Holzhackschnitzel auch der eigene Hof sowie ca. 20 Ribbecker Haushalte, das Schloss Ribbeck, die Brennerei und die Kirche mit Nahwärme versorgt.

Nicht nur zur Brandenburger Landpartie öffnet der Havellandhof seine Pforten für Besucher. Auf Anmeldung können Besuchergruppen direkten Einblick in den breiten Tätigkeitsbereich des Landwirtschaftsbetriebs nehmen.

„Die Symbiose von Landwirtschaft und der Gewinnung von erneuerbarer Energie ist beispielhaft. Ich bin zwar kein Landwirtschaftsexperte, aber die regionalen Kreisläufe haben mich beeindruckt“, so Christian Görke.

„Gute Arbeit-Guter Lohn-Gute Rente“

Christian Görke zu Gast bei IG-Metall-Senioren aus Westbrandenburg

Christian Görke im Gespräch mit Mitgliedern der IG Metall Senioren.

„Gute Arbeit-Guter Lohn-Gute Rente“ war der Themenbereich, zu dem Christian Görke vor Mitgliedern des Arbeitskreises „60 plus“ der IG Metall in Falkenrehde referierte. Die Gewerkschaftler hatten den Vorsitzenden der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordneten zu ihrem zweitägigen Seminar eingeladen.

Görke zeichnete zunächst die Entwicklung der Rente entsprechend der geltenden Rechtslage nach: „Der Durchschnittsverdiener in Brandenburg benötigt auf dem gegenwärtigen Rentenniveau 27 Beitragsjahre, um eine Rente in der Größenordnung der Grundsicherung von 670 Euro zu erhalten. Bei dem geplanten Rentenniveau von 43 Prozent im Jahr 2030 muss er dafür 32 Beitragsjahre nachweisen. Und ein Geringverdiener – der ungefähr 70 Prozent eines Durchschnittsverdieners erhält, müsste sogar 50 Beitragsjahre für eine Rente auf Grundsicherungsniveau nachweisen“, so Christian Görke.

Wenn die Politik nicht gegensteuert, sind in Brandenburg immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht. Gegenwärtig ist jeder fünfte Brandenburger bereits im Rentenalter. Im Jahr 2030 wird jeder Dritte Rentner sein. Görke machte deutlich, dass das Rentenniveau keine Frage der Biologie, sondern der Ökonomie ist.

„Eine gerechte Rente ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Dafür werden die Weichen bei der bevorstehenden Bundestagswahl am 22. September dieses Jahres gestellt“, so der Fraktionschef. Die Erhöhung des Rentenniveaus um einen Prozentpunkt kostet ca. eine Milliarde Euro im Bundeshaushalt. „Diese eine Milliarde würde den Bundeshaushalt nicht aus den Angeln heben. Ich erinnere nur daran, wie für die Euro-Rettungsbürgschaften innerhalb weniger Tage 480 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt wurden. Das zeigt, was für die Politik möglich ist, wenn es um eine wichtige Sache geht“, so der Parlamentarier.

In diesem Zusammenhang erläuterte Christian Görke die Forderungen der LINKEN im Bundestagswahlprogramm. So plädiert DIE LINKE für einen gesetzlichen Mindestlohn von zunächst zehn Euro, der bis 2017 auf zwölf Euro pro Stunde steigen soll. DIE LINKE ist des Weiteren für eine Mindestrente von 1050 Euro sowie für die Kopplung des Rentenniveaus an die Lohnentwicklung. Außerdem macht sich DIE LINKE gegen ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren ein.

LINKE setzt auf stabile Finanzierung der Jugendarbeit

Christian Görke sprach auf Vollversammlung des Landesjugendringes Brandenburg

Christian Görke sprach ein Grußwort zu den Delegierten der Vollversammlung des Landesjugendringes.

"Der Landesjugendring Brandenburg leistet eine erfolgreiche und couragierte Arbeit. Deshalb freue ich mich, dass ich heute die Gelegenheit hatte, mich persönlich bei den Mitgliedern des Landesjugendringes zu bedanken", sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordnete Christian Görke nach seiner Teilnahme an der 28. Vollversammlung des Landesjugendringes Brandenburg (LJR). Die LJR-Delegierten trafen sich zu ihrer Beratung im Rathenower Kulturzentrum.

In seinem Grußwort wies Christian Görke darauf hin, dass "DIE LINKE sich für eine stabile Finanzierung der Jugendarbeit im Land Brandenburg einsetzt. Seit Antritt der rot-roten Regierungskoalition im Jahr 2009 wurden die finanziellen Mittel für den Landesjugendplan von 9,5 Millionen Euro auf 12,25 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht, während es in anderen Bereichen erhebliche Kürzungen infolge der Haushaltskonsolidierung gab", so der Parlamentarier.

Neben dem Landesjugendplan hat DIE LINKE sich auch dafür eingesetzt, dass seit 2012 jährlich 250 000 Euro für Beteiligungsprojekte und Demokratieförderung zur Verfügung stehen. Des Weiteren arbeitet DIE LINKE zurzeit mit Vertretern aller Fraktionen im Brandenburger Landtag und externen Partnern in einer außerparlamentarischen Arbeitsgruppe an einem Vorschlag für ein Kinder- und Jugendbeteiligungsgesetz mit. Der Entwurf soll nach der Sommerpause dem Landtag übergeben und voraussichtlich noch in dieser Legislaturperiode als Gesetz beschlossen werden.

"Ein wichtiges Anliegen der LINKEN ist es, Kontinuität bei den Beschäftigten im Bereich der Jugend- und Jugendsozialarbeit zu erreichen. Wir wissen, dass die Arbeit mit Kindern im Wesentlichen durch persönliche Beziehungen, Vertrauen und Empathie geprägt wird. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns für stabile Strukturen ein, die eine langfristige Beschäftigung von qualifiziertem Personal ermöglichen. Die Linksfraktion wird auch künftig ein verlässlicher Partner des Landesjugendringes sein und die Belange von Kindern und Jugendlichen parlamentarisch begleiten", so der Fraktionschef.

Hochwasser an der Unteren Havel

Christian Görke und KirstenTackmann informieren sich über die aktuelle Lage

Informationsgespräch mit Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (2.v.r.) in Spaatz.
Christian Görke und Kirsten Tackmann im Gespräch mit Christine Dech von der Landwirtschaft GbR.
Lageberatung zur Hochwassersituation mit Umweltministerin Anita Tack (5.v.r.) in Neustadt/D.

Zur aktuellen Hochwasser-Situation in Westbrandenburg fanden heute zwei Vor-Ort-Termine statt, an denen auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordneter Christian Görke und die Bundestagsabgeordnete Dr. Kirsten Tackmann (beide DIE LINKE) teilnahmen.

In Spaatz im Beratungsraum der Agrargenossenschaft Hohennauen führte Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) ein Informationsgespräch mit Landwirten aus der Region. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob die sechs Havelpoldern zwischen Rathenow und Havelberg geflutet werden müssen.

Wie der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung Havelland, Dr. Henning Kellner informierte, fließen zurzeit täglich ca. 13 Millionen Kubikmeter von Rathenow in Richtung Havelmündung bei Quitzöbel. Die Havel fasst noch 80 bis 100 Millionen Kubikmeter Wasser, bevor der Fluss über die Ufer treten würde. Nach diesen Berechnungen würde dies sieben bis acht Tage dauern, falls der Zufluss unvermindert anhalte.

Zur Frage möglicher Entschädigungen für Landwirte, die ihre Ernte bei der Flutung von Polderflächen verlieren würden, sagte Landwirtschaftsminister Vogelsänger: „Kein Landwirtschaftsbetrieb soll aufgrund der Hochwasserprobleme aufgeben müssen. Dass war bei Hochwasser-Ereignissen in den vergangenen Jahren so; und das ist auch jetzt unser Ziel.“

Gerhard Stackebrandt von der Agrargenossenschaft Hohennauen erläuterte, dass einige Landwirte ihr Vieh schon von den Weiden auf den Polderflächen geholt haben, andere warten die aktuellen Entwicklungen noch ab, sind aber in der Lage, ihre Tiere innerhalb weniger Stunden zu evakuieren. Auch diese Bauern müsse man verstehen, weil sie keine alternativen Weideflächen für ihre Tiere haben, so Stackebrandt.

Nach der Beratung besuchten Kirsten Tackmann und Christian Görke die Landwirtschaft GbR Dech in Hohennauen. Der Landwirtschaftsbetrieb baut vor allem Gemüse auf den Flächen des Polders 6 an. Eine Flutung des Polders hätte den Totalausfall der Ernte zur Folge, so Christine Dech. Christian Görke verwies darauf, dass aufgrund der aktuellen Lage eine Polderflutung eher unwahrscheinlich sei, doch könne sich das auch schnell ändern.

Danach nahmen der Fraktionsvorsitzende und die Bundestagsabgeordnete an einer Lagebesprechung mit Umweltministerin Anita Tack (DIE LINKE) in der Außenstelle des Landesumweltamtes in Neustadt/Dosse teil. Informiert wurde u.a., dass die Havel seit den Nachtstunden zum Freitag nicht mehr in die Elbe abfließen könne. Deshalb wurde das Wehr bei Quizöbel geschlossen, damit das Elbewasser nicht in die Havel drücken kann. Für Sonnabend (9.6.) werden voraussichtlich in Havelberg die Alarmstufe 2 und in Rathenow die Alarmstufe 1 ausgelöst.

Wie sich die Hochwasser-Situation an der Unteren Havel entwickelt, hängt davon ab, wieviel Wasser aus der Spree-Region zufließt und ab wann die Elbe wieder den Zufluss aus der Havel aufnehmen kann.

Ministerin Anita Tack (DIE LINKE) lobt das besonnene und engagierte Handeln der Verantwortlichen auf Landes- und kommunaler Ebene im Einsatz gegen die Hochwasser-Gefahr.

Optik-Event mit abwechslungsreichem Angebot

Minister Markov und Fraktionsvorsitzender Görke bei Rathenower Optik-Event

Mit Brille: Gäste und Gastgeber des Forums Optik Rathenow
Minister Markov und MdL Görke am Stand der Firma Poschmann Design
Die Gäste aus der Politik am Stand des Unternehmens Fielmann
OSZ-Havelland-Chef Eckhard Vierjahn (r.) erläuterte den Gäste das Profil seiner Bildungsstätte

Das Rathenower Kulturzentrum stand am 1. Juni ganz im Zeichen der Optik. Bereits um 9.00 Uhr begrüßte Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Einladung des Optiknetzwerkes alliance brandenburg berlin (OABB) waren u.a. Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov, Kulturstaatssekretär Martin Gorholt, Christian Görke, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg, Roger Lewandowski, Erster Beigeordneter des Landkreises Havelland, und Werner Marchwat, Vorsitzender der Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg gefolgt.

Nach der Eröffnung führten Joachim Mertens und Peter Poschmann (beide OABB-Vorstände) die Gäste durch die Optik-Industrieausstellung im Foyer des Kulturzentrums. Zu den Ausstellern gehörten die Fielmann AG, Poschmann Design, Optotec Rathenow GmbH und weitere Rathenower Firmen der Optikbranche, aber auch das Oberstufenzentrum Havelland.

Im Anschluss eröffnete Finanzminister Helmuth Markov im Klubraum des Kulturzentrums die Sonderausstellung "Fernrohrprodukt in Rathenow". Die Sonderausstellung wurde von Rolf Merkel, Mitglied des Vereins zur Förderung, Pflege und Erhaltung der optischen Traditionen in Rathenow e.V., konzipiert und gestaltet. Minister Markov sagte, dass mit der Ausstellung ein Bogen von der optischen Tradition bis in die Gegenwart geschlagen wurde. Er regte an, dass es zur Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion eine weitere Sonderausstellung zur Optikgeschichte in Rathenow geben könne.

Danach fand im "Blauen Saal" des Kulturzentrums das 6. Forum Optik Rathenow statt, das von abwechselungstreichen Fachvorträgen gekennzeichnet war. Zunächst zeichnete Joachim Mertens, Vorstand und Sprecher OABB, die jüngste Entwicklung des Optiknetzwerkes nach.

Werner Marchwat, Innungsobermeister und Vorsitzender der Augenoptikerinnung des Landes Brandenburg, stellte seinen Vortrag unter dem Motto "Die Zukunft der Brille - die Brille der Zukunft."

Finanzminister Helmuth Markov referierte zum Thema "Die Brandenburger Wirtschaftspolitik und ihre soziale Dimension."

Werner Scheeren, Abteilungsleiter des Oberstufenzentrums Havelland, berichtete über die zukunftsorientierte Berufsausbildung an der kreislichen Bildungsstätte.

Die Verleihung des 5. Rathenower Optikpreises war ein weiterer Höhepunkt. Als Optikpreisträger 2013 wurde die Landesinnung der Augenoptiker geehrt. OABB-Vorstand Peter Poschmann würdigte in seiner Laudation die Optikerinnung als wichtigen Partner des Optiknetzwerkes.Die Landesinnung betreibt ein Ausbildungszentrum in Rathenow und ist auch Ansprechpartner für Unternehmer.

Görke als Spitzenkandidat

Linksfraktionschef soll die Liste für die Landtagswahl 2014 anführen

Christian Görke

Der Fraktionsvorsitzende Christian Görke soll Spitzenkandidat der Sozialisten bei der Landtagswahl im kommenden Jahr werden. Damit greift die Partei auf ein bewährtes Rezept zurück. Zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl kürte die LINKE in Brandenburg immer wieder den jeweiligen Fraktionschef: 1999 Lothar Bisky, 2004 Dagmar Enkelmann und 2009 Kerstin Kaiser. Nun soll es 2014 Christian Görke werden, wie am Montag bekannt wurde.

Eine Personalfindungskommission habe Linksfraktionschef Görke als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst 2014 empfohlen. Der Landesvorstand habe diesen Vorschlag am Sonnabend begrüßt, meldete die Partei. An der Beratung im Potsdamer Bürgerhaus Am Schlaatz haben auch Kreisvorsitzende und andere Vertreter aus den Kreisverbänden teilgenommen.

Christian Görke genieße das »volle Vertrauen« des Vorstands, erklärte der Landesvorsitzende Stefan Ludwig. »Ich bin überzeugt davon, dass er der Richtige ist. Das hat er mit seiner bisherigen Arbeit als Parlamentarischer Geschäftsführer und als Fraktionsvorsitzender bewiesen.«

Der inzwischen 50-jährige Görke war 2003 in den Landtag nachgerückt, als die damals 63-jährige PDS-Abgeordnete Hannelore Birkholz ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen niederlegte. Bis dahin war er Sport- und Geschichtslehrer an der Rathenower Gesamtschule »Bruno-H. Bürgel«. Bei den Landtagswahlen 2004 und 2009 gewann Görke jeweils seinen Wahlkreis im westlichen Havelland. 2007 übernahm er von Heinz Vietze die Funktion des Parlamentarischen Geschäftsführers.

Im August vergangenen Jahres löste er Fraktionschefin Kerstin Kaiser ab. Man hatte ihn gedrängt, dies zu tun, hieß es seinerzeit. Etliche Landtagsabgeordnete waren mit dem Führungsstil Kaisers unzufrieden, so dass ungewiss schien, ob sie noch einmal die Mehrheit bekommen hätte. Auf eine Kampfabstimmung ließ es Kaiser dann gar nicht mehr ankommen. Sie verzichtete.

Mit Görke als Fraktionschef gelang es, die LINKE aus dem zwischenzeitlichen Umfragetief herauszuführen. Die Zustimmungswerte waren von 27 Prozent bei der Landtagswahl 2009 bis zum Sommer 2012 auf 20 Prozent abgesackt. Danach ging es wieder bergauf. Meinungsforschungsinstitute bescheinigten der Partei zuletzt bis zu 24 Prozent.

Aus Parteikreisen heißt es, bereits im vergangenen Jahr sei es auf eine Spitzenkandidatur von Görke zugelaufen. Dem Hobbyvolleyballer, der um einen frechen Spruch gegen die politische Konkurrenz selten verlegen ist, wird von Genossen bescheinigt, er mache für die LINKE im Landtag eine gute Figur.

»Mit ihm als Spitzenkandidat zeigen wir als Team, dass die LINKE Brandenburg gut regieren kann und überzeugende Vorschläge für die Zukunft des Landes hat«, sagte der Landesparteichef Ludwig. »Mit Christian werden wir an unser Ergebnis der Landtagswahl von 2009 anknüpfen und mit einem starken Wählervotum in die kommende Legislaturperiode gehen«, erklärte er. Görke stammt aus Rathenow. Da ist er geboren und aufgewachsen und hat auch als Lehrer dort gearbeitet, nachdem er sein Studium an der Pädagogischen Hochschule Dresden beendet hatte.

Am 26. Januar will die LINKE die Landesliste für die Landtagswahl im Herbst kommenden Jahres aufstellen. Von Andreas Fritsche

(Quelle: Der Artikel erschien am 28.05.2013 in der Tageszeitung "neues deutschland")

Christian Görke soll Spitzenkandidat zur Landtagswahl werden

Landesvorstand begrüßt Empfehlung der Personalfindungskommission

Der Landesvorstand der Brandenburger LINKEN hat am vergangenen Samstag die Empfehlung der Personalfindungskommission begrüßt, Christian Görke als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2014 vorzuschlagen. An dieser Beratung nahmen auch Kreisvorsitzende und weitere Vertreter aus den Kreisverbänden teil.

"Christian Görke genießt das volle Vertrauen dieser Gremien. Ich bin überzeugt davon, dass er der Richtige ist. Das hat er mit seiner bisherigen Arbeit als Parlamentarischer Geschäftsführer und als Fraktionsvorsitzender bewiesen. Mit ihm als Spitzenkandidat zeigen wir als Team, dass DIE LINKE Brandenburg gut regieren kann und überzeugende Vorschläge für die Zukunft des Landes hat. Mit Christian werden wir an unser Ergebnis der Landtagswahl von 2009 anknüpfen und mit einem starken Wählervotum in die kommende Legislaturperiode gehen", erklärte der Landesvorsitzende Stefan Ludwig.

Und Christian Görke sagte nach dem Votum des Landesvorstandes: "Ich nehme die Herausforderung gern an und möchte im Team für eine starke LINKE werben."

Am 26. Januar 2014 wird eine Wählervertreterversammlung der Partei sowohl über Spitzenkandidatur als auch über die weiteren Platzierungen auf der Landesliste der Brandenburger LINKEN für die Landtagswahl im Herbst 2014 entscheiden.

Industriepark Premnitz auf gutem Weg

Helmuth Markov und Christian Görke zu Gast bei Unternehmergemeinschaft Premnitz

Eberhard Brack, Geschäftsführer der Märkischen Faser GmbH (2.v.r.) im Gespräch mit Finanzminister Markov (2.v.l.) und Fraktionschef Görke (l.).
Helmuth Markov (3.v.l.) und Christian Görke (2.v.l.) beim Firmenbesuch in der Havelländischen Zink-Druckguss GmbH. Rechts: HZD-Geschäftsführer Michael Schönberg.

Auf der diesjährigen Versammlung der Unternehmergemeinschaft des Industrieparks Premnitz waren Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov sowie der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Christian Görke, zu Gast.

Der Finanzminister lobte das Engagement der Premnitzer Unternehmer. „Ich habe Hochachtung vor Ihrer unternehmerischen Tätigkeit“, so Markov, der in seiner Rede die finanzpolitischen Grundzüge der rot-roten Regierungskoalition in Brandenburg erläuterte und Fragen aus der Unternehmerschaft beantwortete.

Zuvor hatten die beiden Linkspolitiker zwei Unternehmen im Industriepark besucht und sich über weitere Entwicklungspotentiale auf der Fläche der ehemaligen Viskose-Produktion informiert.

In der Märkischen Faser GmbH begrüßte Geschäftsführer Eberhard Brack die Gäste aus der Landespolitik und sprach die Notwendigkeit der Verbesserung der Verkehrsanbindung des Wirtschaftsstandorts Premnitz an die Autobahn an. Die Märkische Faser GmbH gehört seit elf Jahren zur Glaeser-Gruppe, deren unternehmerische Geschicke seit 1951 die Familie Brack lenkt. Die Märkische Faser produziert jährlich ca. 55 000 Tonnen Polyesterfasern und nimmt dabei einen Spitzenplatz in Europa ein.

In der Havelländischen Zink-Druckguss GmbH & Ko.KG (HZD) erläuterte Firmenchef Michael Schönberg seinen Gästen die Unternehmensphilosophie. Einen wichtigen Grund für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung sieht Michael Schönberg in der eigenen Technologie-Abteilung. Das Unternehmen versuche stets, gemeinsam mit Partnern und Kunden innovative Lösungen zu finden. So brachte die HZD im Jahr 2008 den neuen Werkstoff ZINCOPOR auf den Markt. Aus diesem neuen Werkstoff produziert die HZD u.a. Schalthebel für Mercedes.

Saisonstart an den offiziellen Badestellen in Brandenburg

Landtagsabgeordneter Christian Görke badete am Semliner Bauerndeich an

Nach dem Anbaden: Ortsbürgermeister Alfred Mantau (l.) begrüßte Christian Görke (r.) und Marcel Böttger wieder an Land.

Gemeinsam mit seinem Stadtverordneten-Kollegen Marcel Böttger testete Christian Görke, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, die Badestelle Bauerndeich im Rathenower Ortsteil Semlin. Ortsteilbürgermeister Alfred Mantau (SPD) blieb indes am Ufer und begrüßte die Anbadenen nach wenigen Minuten wieder an Land. „Noch ziemlich frisch“, kommentierte Christian Görke die Wassertemperatur von ca. 13 Grad Celsius.

Die Badestelle „Bauerndeich“ gehört zu den insgesamt 250 offiziellen Badestellen im Land Brandenburg, die nach den Vorschriften der Europäischen Union zur Überwachung der Wasserqualität kontrolliert werden. Während der Freiluft-Badesaison vom 15. Mai bis 15. September wird die Wasserqualität von den zuständigen Gesundheitsämtern im Vier-Wochen-Rhythmus kontrolliert. Bereits vor dem Saisonbeginn findet eine Begehung der Badestellen statt, und es werden Wasserproben untersucht. Für alle acht offiziellen Badestellen im Landkreis Havelland – allein fünf davon befinden sich am Hohennauener Ferchesarer See – gab es keinerlei Beanstandungen.

„Als Rathenower Ortsteil, der von den meisten Touristen besucht wird, bemühen wir uns, die Badestelle in Ordnung zu halten“, so Ortschef Alfred Mantau. Vor 15 Jahren hat Semlin eine Sprungplattform angeschafft, die von den Besuchern gern genutzt wird. „In diesem Jahr konnten wir sie allerdings noch nicht zu Wasser bringen. Der Uferbereich ist noch zu sehr vernässt, um die Badeinsel mit schwerer Technik heranfahren zu können“, so der Ortsteilbürgermeister.

Die Badestelle am Semliner Bauerndeich gehört zu den beliebtesten in der Region. Die große Liegewiese ist ideal für Familien mit Kindern. Außerdem verfügt die Badestelle über Fahrradständer und WC. „Ich hoffe, dass sich auch in diesem Sommer viele Besucher und Einheimische an den offiziellen Badestellen erholen. Jeder kann durch umweltbewusstes und rücksichtsvolles Verhalten dazu beitragen, dass eine gute Wasserqualität und saubere Strände während der gesamten Badesaison erhalten bleiben“, so Christian Görke.

Mehr Informationen zu den 250 offiziellen Badestellen im Land Brandenburg sind auf den Internetseiten des Umwelt- und Verbraucherschutzministeriums erhältlich. In der Badestellenkarte werden u.a. die aktuellen Informationen zur Wasserqualität sowie zur Ausstattung und Erreichbarkeit der Badestellen gegeben. Zu jedem Badegewässer ist ein sogenanntes „Badegewässerprofil“ veröffentlicht, das Angaben zu den physikalischen, hydrologischen und geografischen Eigenschaften des Sees bzw. Flusses enthält und gegebenenfalls auf Verschmutzungen hinweist. 

Gemeinsamer Ferienspaß für Kinder mit und ohne Behinderung

Linksfraktion spendet 5500 Euro an Allgemeinen Behindertenverband Brandenburg

(Von links) Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg (MdL), Christían Görke (MdL), stellv. ABB-Vorsitzender Thomas Kroop

Im Namen der Fraktion DIE LINKE übergaben der Fraktionsvorsitzende Christian Görke (MdL) und sein Potsdamer Fraktionskollege Dr. Hans-Jürgen Scharfenberg (MdL) in Potsdam einen Scheck in Höhe von 5.500 Euro an den Allgemeinen Behindertenverband Brandenburg (ABB) e.V. Damit unterstützt die Fraktion das Angebot "Erlebnisfreizeiten für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen“. Der stellvertretende ABB-Vorsitzende Thomas Kroop nahm gemeinsam mit Geschäftsstellenleiterin Nicole Stäbler den symbolischen Scheck entgegen.

Die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE hatten beschlossen, aus ihrer rückwirkenden Diätenerhöhung 5.500 Euro für das Projekt Erlebnisfreizeiten des Allgemeinen Behindertenverbandes Land Brandenburg e.V. mit behinderten und nichtbehinderten Kindern zu spenden.

"Für viele Kinder ist dieses Ferienlager der Höhepunkt in ihren Sommerferien - bereits lange vorher freuen sie sich darauf. Wir bedanken uns auch bei den vielen Helferinnen und Helfern, insbesondere der Vorsitzenden Frau Andrea Peisker, für ihr langjähriges und großes Engagement. Unsere Spende soll dazu beitragen, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung im diesjährigen Sommer wieder gemeinsam Spaß haben und ihre Ferien genießen können", so Fraktionsvorsitzender Christian Görke.

 

Hintergrund:

Ende August 2012 hat der Landtag - nach mehrjähriger Pause (letzte Erhöhung am 18.12.2008) - beschlossen rückwirkend zum 1.1.2012 die Diäten um monatlich rd. 81 Euro und die allgemeine Kostenpauschale um monatlich rd.11 Euro zu erhöhen. Grundlage waren die Angaben des Statistischen Landesamtes auf der Basis der Entwicklung von 2010 zu 2011 (Einkommensindex bzw. Verbraucherindex). Eine nachholende Erhöhung für die nicht erfolgte Erhöhung in den Jahren 2010 und 2011 erfolgte nicht.

Gymnasiasten präsentieren europäische Vielfalt

MdL Christian Görke besuchte Rathenower Jahngymnasium am Europatag

Christian Görke besuchte verschiedene Workshops beim Europatag des Jahn-Gymnasiums.
Sakia Sommerfeld gab Einblicke in die finnische Sprache und die Lebensweise der Nordeuropäer.
Im Theaterkeller wurden europäische Volkslieder von den Workshop-Teilnehmern einstudiert.

„Vielfalt Europa“ – das war das Motto des diesjährigen Europatages am Rathenower Jahn-Gymnasium. Die Schülerinnen und Schüler versuchten sich der europäischen Vielfalt in 22 jahrgangsübergreifenden Workshops zu widmen.

Vom bunten, vielschichtigen Angebot konnte sich auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Rathenower Landtagsabgeordneter Christan Görke überzeugen. Gemeinsam mit Rektorin Anke Koch besuchte er verschiedene Workshops und kam mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch.

Erste Station des Schulrundgangs war ein „Kurzausflug“ nach Skandinavien. Saskia Sommerfeld, ehemalige Schülerin des Jahn-Gymnasiums brachte ihren Zuhörern die finnische Sprache und Lebensart näher. Die Medizinstudentin, die 2009 am Jahn-Gymnasium ihr Abitur gemacht hat, weilte während der 11. Klasse zehn Monate zum Schüleraustausch in Finnland. Dort lernte sie die finnische Sprache im Alltag und schrieb bereits nach drei Monaten eine Klausur in der Landessprache. Mit Erfolg. Sie erhielt eine Eins.

Christian Görke erfuhr, dass das Jahn-Gymnasium u.a. eine Schulpartnerschaft mit Kuopio unterhält. Jedes zweite Jahr reisen Rathenower Schülerinnen und Schüler in die Südfinnische Stadt. In den Jahren dazwischen begrüßen sie ihre finnischen Gäste im Westhavelland. Außerdem bestehen Schulpartnerschaften zu Schulen in Kutna Hora (Tschechien), Trient (Italien), Middelfart (Dänemark) und Strasbourg (Frankreich).

In weiteren Workshops stellten die Teilnehmer Europa-Collagen her bzw. gestalteten Regenschirme mit Motiven europäischer Städte. Im Theaterkeller studierten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung des Musikpädagogen Niels Fölster Volkslieder aus europäischen Ländern ein. Auf dem Plan standen neben einem irischen Folksong auch Lieder aus Schweden und Belgien.

Andere kunstinteressierte Schülerinnen und Schüler befassten sich mit Anton Tschechows Theaterstück „Der Heiratsantrag“. Am Ende des Projekttages hatten sie zwei Szenen des Einakters einstudiert. Wiederum andere Schülerinnen und Schüler waren als Reporter im Schulhaus unterwegs. Das Kamerateam berichtete über die verschiedenen Workshops und interviewte Gymnasiasten wie Gäste zum Thema Europa. Das Video wird das Jahn-Gymnasium bei der Bewerbung als Europaschule miteinreichen.

Christian Görke zeigte sich zuversichtlich, dass die Bewerbung erfolgreich sein wird. „Schon allein für den bilingualen Unterricht in den Klassen 9 bis 13 und der Beteiligung an verschiedenen Europa-Projekten hat das Rathenower Jahn-Gymnasium diesen Titel aus meiner Sicht verdient“, so der Landtagsabgeordnete.

Schweißtechnologie der Spitzenklasse

Minister Christoffers und Fraktionschef Görke besuchten EWM-Niederlassung in Rathenow

Hans Kaulbach (l.), Vertriebsleiter der EWM Hightec Welding GmbH, stellte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Fraktionschef Christian Görke (Bildmitte) die Rathenower Niederlassung des innovativen Herstellers von Schweißtechnologie vor.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers besuchte gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Linksfraktion im Landtag Brandenburg, Christian Görke, die Rathenower Niederlassung der EMW Hightec Welding GmbH im Gewerbegebiet Grünauer Fenn.

Das Unternehmen, das der größte deutsche Anbieter hochinnovativer Schweißtechnologie ist, hat im Mai 2012 seine Rathenower Niederlassung eröffnet. Der Hauptsitz des 1957 gegründeten Familienunternehmens befindet sich in Mündersbach. Weitere Standorte in Deutschland hat EMW in Blaubeuren, Pulheim bei Köln, Mülheim-Kärlich, Neu-Ulm, Seesen, Siegen und Weinheim sowie international in China, Großbritannien, Tschechien, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

„Das neue Technologie- und Vertriebszentrum bietet einen Full-Service rund um das Schweißen an. Von Rathenow aus betreuen wir Norddeutschland – von der Ostsee bis zu einer Ost-West-Linie auf der Höhe von Magdeburg“, so Hans Kaulbach, Leiter Vertrieb Deutschland der EWM Hightec Welding GmbH. Dazu gehören Schweißgeräte und -brenner für alle Lichtbogenschweißverfahren, Automatisierungs- und Mechanisierungs¬produkte, Schweißzusatzwerkstoffe und Verschleißteile sowie Arbeitsschutzausrüstung und schweißtechnische Handelsware. Darüber hinaus bietet EWM in Rathenow seinen Kunden einen Reparatur- und Wartungsservice für alle Fabrikate. Zudem beraten die EWM-Mitarbeiter zu allen Fragen des Schweißens, wozu auch Versuchs-Schweißungen gehören.

„Wir setzen auf Innovation. Rund zehn Prozent unseres Jahresumsatzes fließt in Forschung und Entwicklung. Deshalb erzielen wir ca. zwei Drittel unseres Umsatzes mit Produkten, die in den letzten fünf Jahren entwickelt wurden“, erläuterte Hans Kaulbach im Gespräch mit den Linkspolitikern. „Auch unsere Kunden überzeugen wir davon, dass Rationalisierung nicht Arbeitsplätze kostet, sondern Arbeitsplätze sichert, weil sie dann mehr Aufträge übernehmen und erledigen können.“

Toralf Pekrul, Niederlassungsleiter in Rathenow, berichtete, dass die Mitarbeiter des Technologie- und Vertriebszentrums in der havelländischen Kreisstadt aus der Region stammen. Derzeit arbeiten hier elf Personen. Perspektivisch sollen es ungefähr 20 sein.

„Auch wenn ich kein Experte für Schweißtechnik bin, so ist klar: Die Ansiedlung von EMW in Rathenow ist ein Gewinn für die gesamte Region“, so Christian Görke beim Unternehmensbesuch.

Beim Rundgang durch den Betrieb zeigte sich auch Minister Christoffers beeindruckt von den Möglichkeiten moderner Schweißtechnologie. Mit Hans Kaulbach kam er sogar ins Fachsimpeln, denn als gelernter Schiffbauer gehörte das Schweißen einst auch zum Beruf des heutigen Wirtschaftsministers.

Ralf Christoffers informierte, dass das Land Brandenburg in den kommenden Jahren trotz Konsolidierungszwang seine Ausgaben für die Wirtschaftsförderung im Bereich von Forschung und Entwicklung verstätigen wird.