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Zurück auf’s Land

Am Dienstag haben wir in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg eine Veranstaltung mit dem Titel "Zurück auf’s Land: Chancen und Herausforderungen bei der Wiederbelebung stillgelegter Bahnstrecken" in Wriezen durchgeführt.

Mit mir auf dem Podium waren: Dr. Andreas Geißler von der Allianz pro Schiene und Steffen Blunk, Vorstandsvorsitzender der Initiative Wriezener Bahn e.V., bei dem ich mich nochmal herzlich dafür bedanke, dass wir in seiner Villa Blunk zu Gast sein durften.

Die Schieneninfrastruktur wurde in den letzten Jahrzenten stiefmütterlich behandelt. Seit den 90ern wurden allein in Brandenburg 550 Kilometer Bahnstrecken stillgelegt. Es muss endlich eine Investitionsoffensive her. Auch in Brandenburg!

Um nicht weiterhin im Schneckentempo voran zu kommen, brauchen wir dringend mehr Planungskapazitäten für die Schieneninfrastruktur. Dr. Geißler und ich waren uns einig, dass eine neue Planungsgesellschaft, wo Brandenburg, Berlin und die Deutschen Bahn AG involviert sind, ein möglicher Lösungsansatz ist, um den „Flaschenhals“ Planungsstau zu bewältigen.

Der Bund fördert die Reaktivierung von Bahnstrecken mit 90 %. Doch um diese Mittel abzurufen, muss das Land dem Bund konkrete Projekte vorschlagen. Leider kommt aus dem zuständigen Ministerium in Brandenburg wenig Eigeninitiative. Es gibt zum Beispiel keine Förderung für Machbarkeitsstudien zur Reaktivierung von Bahnstrecken wie in Baden-Württemberg.

Die Initiative Wriezener Bahn e.V. nimmt das nun selbst in die Hand und erwartet im Herbst erste Ergebnisse. Geschwindigkeit bei der der Machbarkeitsstudie ist nun gefragt! Wir müssen den Zug zügig aufs Gleis bringen, damit das Projekt noch in den nächsten Landesverkehrsplan aufgenommen werden kann.

Es ist großartig zu sehen, dass alle Anrainerkommunen an einem Strang ziehen. So geht kommunale Familie! Ich werde sie weiterhin bei Ihren Bemühungen unterstützen.


Macht das Land gerecht. Jetzt.