Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Schwerer Schlag für die Lausitz: Das Land muss mit Vestas sprechen!

Der Windkraftanlagen-Bauer Vestas schließt nach Informationen des rbb seinen Produktionsstandort Lauchhammer. Darüber sollen heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen einer Versammlung informiert worden sein. Betroffen sind demnach etwa 500 Beschäftigte. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende Sebastian Walter und der Abgeordnete Christian Görke:

Die angekündigte Schließung der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer ist ein schwerer Schlag für die Lausitz. Bereits vor zwei Jahren hat der Windkraftanlagenhersteller Vestas 500 Stellen abgebaut und damit fast die Hälfte seiner damaligen Belegschaft in Lauchhammer entlassen. „Offenbar ist die Nachfrage nach den Rotorblättern erneut gesunken“, erklärt Walter. „ Daran trägt auch die Brandenburger Landesregierung eine Mitschuld, mit Blick auf den viel zu geringen Ausbau der Windkraft im Land in den vergangenen Jahren. Nach wie vor fehlt ein klares Bekenntnis der Landesregierung zu einem weiteren Ausbau der dringend notwendigen Erneuerbaren Energien. Vielleicht wäre mit einem solchen Bekenntnis die Entscheidung von Vestas anders ausgefallen“.

„Auch vor dem Hintergrund des notwendigen Strukturwandels in der Lausitz, ist es ein schwerer Einschnitt“, betont Görke. „Insbesondere wenn ein Unternehmen dieser Größenordnung seinen Standort schließt und keine Perspektive mehr im Land Brandenburg sieht. Wir fordern die Landesregierung auf, sofort Gespräche mit Vestas aufzunehmen, um eine Zukunft für die Beschäftigten in der Lausitz zu sichern.