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Bei Errichtung des Havelland-Impfzentrums auf zentrale Lage innerhalb des Landkreises achten

Zu Überlegungen der Kreisverwaltung Havelland, das havelländische Corona-Impfzentrum in Falkensee einzurichten, erklärt der Landtagsabgeordnete Christian Görke:

„Das einzurichtende Corona-Impfzentrum im Havelland muss für die Bürgerinnen und Bürgern aus allen Teilen des Landkreises gleichermaßen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein“, fordert der havelländische Landtagsabgeordnete Christian Görke.

Daher seien die Überlegungen der Kreisverwaltung, das Impfzentrum gegebenenfalls in Falkensee zu eröffnen, nicht glücklich, so Görke. Die Erreichbarkeit aus dem Westhavelland wäre dann insbesondere für ältere und nicht mobile Einwohner aufwendig und kompliziert, zumal in der Region Rathenow und Premnitz jeder zweite Einwohner schon älter als 60 Jahre ist. „Eine „Impfreise“ mit der Bahn von Rathenow/Premnitz über Berlin nach Falkensee und zurück wäre für hochbetagte Menschen eine unakzeptable Belastung“, so der Linkspolitiker.

Außerdem würden sich dann die Impfzentren an der Berliner Stadtgrenze mit Potsdam, Falkensee und Oranienburg häufen, während es im westlichen Havelland zwischen Kyritz und Brandenburg/H. einen großen weißen Fleck gäbe.

„Aus diesen Gründen plädiere ich dafür, das havelländische Impfzentrum zentral – also in der Region von Nauen bis Rathenow - anzusiedeln und endlich einen Plan zu entwickeln, damit auch die Hausärzte in das wohnortnahe Impfen einbezogen werden“, so Christian Görke.